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Erbschein-Antrag
Der Erbschein weist deine Erbenstellung gegenüber Banken, dem Grundbuchamt und Behörden nach. Erstelle hier das Anschreiben an das Nachlassgericht — der Termin zur eidesstattlichen Versicherung folgt dort.
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Das Wichtigste in Kürze
📎 Bring zum Termin Personalausweis, Sterbeurkunde, ggf. Testament/Eröffnungsprotokoll und Nachweise zur Verwandtschaft (z. B. Geburts-/Heiratsurkunde) mit.
Hinweis: Mustertext, keine Rechtsberatung. Der Erbschein wird erst nach Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung beim Nachlassgericht oder Notar erteilt; dieses Anschreiben bereitet den Antrag vor. Prüfe, ob statt eines Erbscheins ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll ausreicht (oft günstiger).
Rechtsgrundlage & Quellen
- §§ 2353 ff. BGB (Erbschein), § 352 FamFG (Antrag beim Nachlassgericht)
- Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) — Gebühren nach Nachlasswert
Häufige Fragen
Wofür brauche ich einen Erbschein?
Er weist gegenüber Banken, Grundbuchamt und Behörden aus, dass du Erbe bist. Oft genügt aber auch ein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll.
Wo beantrage ich ihn?
Beim Nachlassgericht — das ist in der Regel das Amtsgericht am letzten Wohnsitz der verstorbenen Person.
Was ist die eidesstattliche Versicherung?
Eine Erklärung über die Richtigkeit deiner Angaben, die du beim Nachlassgericht oder bei einem Notar abgibst. Dieses Anschreiben bereitet den Antrag vor, ersetzt sie aber nicht.
Was kostet der Erbschein?
Die Gebühren richten sich nach dem Nachlasswert (Gerichts- und Notarkostengesetz, GNotKG) und fallen zweimal an (Antrag + Versicherung).
Nach dem Tod der Mutter ohne Testament beantragt der Sohn als gesetzlicher Erbe einen Erbschein beim Amtsgericht am letzten Wohnort der Mutter. Mit diesem Anschreiben kündigt er den Antrag an und vereinbart den Termin zur eidesstattlichen Versicherung.
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